The Amazing Spider-Man

Uraufführung: 13.06.2012
Regie: Marc Webb
Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Rhys Ifans, Martin Sheen u.a…

Story:
Nachdem seine Eltern, zwei Wissenschaftler, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen, wächst der Junge Peter Parker (Andrew Garfield) bei seiner Tante May (Sally Field) und Onkel Ben (Martin Sheen) in New York auf.

Auf der Highschool muss sich der nerdhafte Peter nicht nur Prügel von Seite seiner Mitschüler einstecken, auch hat er ein Auge auf die ebenso hübsche wie intelligente Gwen Stacy (Emma Stone), geworfen.

Per Zufall stösst er eines Tages im Keller auf die Aktentasche seines Vaters und darin enthaltene mathematische Formeln, welche ihn zu Oscorp, der Firma für die sein Vater gearbeitet hat, führt.
Dort macht Peter Bekanntschaft mit Dr. Curt Connors (Rhys Ivans), einem führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Artenkreuzung, und ehemaliger Partner seines Vaters.
Beim Herumschleichen innerhalb der Labore, wird er von einer genetisch veränderten Spinne gebissen, wodurch sich seine DNA verändert, und er die Fähigkeiten einer Spinne erhält.

Tante May (Sally Field) und (der coole) Onkel Ben (Martin Sheen)

Tante May (Sally Field) und (der coole) Onkel Ben (Martin Sheen)

Als Peter am Abend zu Spät nach Hause zurückkehrt, kommt es zum Streit mit Onkel Ben.
Als Peter das Haus verlässt, läuft ihm sein Onkel nach um ihn zu suchen,- ein verhängnissvoller Fehler wie sich bald herausstellt.
Denn auf der Strasse wird Ben von einem Gangster brutal niedergeschossen und stirbt noch auf der Unfallstelle.

Peter schwört daraufhin Rache, und nutzt seine Fähigkeiten fortan den Mörder seines Onkels aufzuspüren. Er legt sich ein Kostüm zurecht und konstruiert Netzsprüher (genannt Web-Shooter) die es ihm ermöglichen Spinnennetze aus dem Handgelenk zu schiessen.
Maskiert macht er nun jede Nacht auf New Yorks Strassen Jagd auf Kriminelle, und gerät somit schon bald ins Visier der Polizei.

Zwischen Gwen Stacy (Emma Stone) und Peter Parker (Andrew Garfield) bahnt sich eine Romanze an.

Zwischen Gwen Stacy (Emma Stone) und Peter Parker (Andrew Garfield) bahnt sich eine Romanze an.

Nicht besonders gut denn der unerbittliche Polizeichef George Stacy (Denis Leary), der „Spider-Man“ am liebsten hinter Gittern sähe, ist kein geringerer als Vater von Gwen, mit der sich allmählich eine Romance anbahnt.

Dr.Connors (Rhys Ifans) verwandelt sich allmählich in den Lizard

Dr.Connors (Rhys Ifans) verwandelt sich allmählich in den Lizard

Wesentlich unschöneres bahnt sich indess in Gestalt von Dr. Connor an. Denn nach einem gescheiterten Selbstversuch verwandelt sich der Forscher in einen riesige Echse und droht die Stadt und ihre Bewohner mit einer biologischen Bombe zu vergiften.
Nur Spider-Man scheint der Bedrohung gewachsen…

Trivia:
Nach dem erscheinen des dritten Spider Man-Films unter Regie von Sam Raimi, 2007, machten sich die Produzenten sogleich an eine Fortsetzung. Da es allerdings zu Zerwürfnissen zwischen dem Regisseur und Sony Productions kam, stoppte das Projekt noch in der Planungsphase.
Stattdessen entschied man sich für einen Reboot, eine Neuauflage der Serie.

Nachdem unter anderem Michael Bay im Gespräch für die Regie war, ging der Zuschlag schliesslich an Marc Webb, für den es nach „(500) Days of Summer“, erst seine zweite Regiarbeit darstellte.

Für die Hauptrolle sprachen unter anderem Josh Hutcherson und Jamie Bell vor, schliesslich machte jedoch Andrew Garfield das Rennen. Die Rolle der Gwen Stacy ging an Emma Stone, während der Walise Rhys Ifans Dr. Connor spielen sollte.

Die Rollen von Peters Onkel und Tante wurden von Martin Sheen, Vater von Charlie Sheen, und Oskarpreisträgerin Shally Fields verkörpert. Marvel-Zeichnerlegende Stan Lee erhielt, wie in nahezu allen Marvel-Verfilmungen einen Cameo-Auftritt- dieses Mal als Bibliothekar.

Der Soundtrack des Films stammte aus der Feder von Oscargewinner James Horner.

Fazit:
Ein Vergleich mit der alten Raimi-Trilogie um den Spinnenmann, ist unausweichbar; ich versuche jedoch, diesen auf ein Minimum zu reduzieren.
Der Hauptdarsteller Andrew Garfield ist genial, er spielt Peter Parker absolut glaubwürdig und mit einem gewissen Tiefgang. Auch Emma Stone -hier mal in Blond, macht ihre Sache ganz gut.
Auch die weiteren Akteure spielen nicht schlecht. Einzig Rhys Ifans vermag nicht zu überzeugen. Als Dr. Connors spielt er eher hölzern, als Lizard ist er schlicht lächerlich.
Storytechnisch fängt der Film ganz gut an; die Entstehungsgeschichte Spider-Man’s ist gut umgesetzt. Von Uncle Bens Tod an geht es jedoch steil bergab. Der Rest ist nur noch Effekthascherei. Ach ja; die Effekte. Wenn sich Spidey von Gebäude zu Gebäude schwingt, und auch bei den übrigen Actionsequenzen kommt das 3D sehr gut zur Geltung. In diesem Bereich kann Sam Raimis Trilogie diesem Film nicht das Wasser reichen.
Ansonsten, haben mich die alten Filme von der Machart her, besser überzeugt, als „The Amazing Spider-Man“

Das Reboot versucht neue Wege einzuschlagen, allerdings ist die Story sehr sehr dürftig und der Villain absolut lächerlich.
Dafür gibt Andrew Garfield einen tollen Spider-Man ab, und Emma Stone an seiner Seite beweist, dass sie mehr ist, als nur eine Augenweide.

3 von 5 Web- Shooters

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Eine Antwort zu The Amazing Spider-Man

  1. Owley schreibt:

    Michael Bay war im Gespräch? Ich musste gerade laut lachen. Ich nehme an, wir verstehen uns 😉
    Ich glaube, ich gab – umgerechnet – gleich viel, insofern: Passt.

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