ParaNorman

Uraufführung: 3.8.2012
Regie: Sam Fell, Chris Butler
Sprecher: Kodi Smit-McPhee, Christopher Mintz-Plasse, Cassey Affleck, John Goodman, Bernard Hill, Alex Borstein u.a…

Story:

Norman (Stimme: Kodi Smit-McPhee) ist alles andere als ein normaler Junge; denn er kann die Toten sehen und mit ihnen sprechen.
Von seiner Familie unverstanden in Blithe Hollow, seiner Heimatstadt, schräg beäugt, ist er an seiner Schule der totale Aussenseiter, und das bevorzugte Opfer des Schulbullys Alvin (Christopher Mintz-Plasse).

Norman sieht tote Menschen...

Norman sieht tote Menschen…

Einzig der kleine Neil (Tucker Albrizzi), selbst nicht gerade der beliebteste Schüler, freundet sich mit ihm an.

Der geheimmnisvolle Mr. Prenderghast lauert Norman auf.

Der geheimmnisvolle Mr. Prenderghast lauert Norman auf.

Als Norman eines Tages der leicht verwarloste Mr. Prenderghast (John Goodman), -notabene sein Onkel; auf dem Schulweg auflauert, und ihm weismachen will, dass er als einziger die Stadt vor einer unheimlichen Bedrohung zu schützen kann, ändert sich sein Leben schlagartig.
Denn kurze Zeit später stirbt Mr. Prenderghast, und Norman muss mithilfe eines geheimnissvollen Buches, einen Fluch abwenden, den vor 300 Jahren eine Hexe über die Stadt ausgesprochen hat.

Die Nacht der lebenden Toten...

Die Nacht der lebenden Toten…

Leider geht dies gehörig schief, und so müssen sich die Einwohner Blithe Hollows schon bald gegen einen Haufen lebenden Toter erwehren.
Und so wird Norman, der Aussenseiter plötzlich zum Helden der Stadt.

Eine bunt gemischte Truppe nimmt den Kampf gegen die Untoten auf

Eine bunt gemischte Truppe nimmt den Kampf gegen die Untoten auf

Trivia:
Das 2004 gegründete Animationsstudio Laika, das haupsächlich im Werbefilm tätig ist, lancierte 2009 unter der Regie von „The Nightmare before Christmas“-Mitschöpfer Henry Selick den Film „Coraline“.
Der Streifen, der auf einer Geschichte Neil Gaimans basiert, erhielt sehr gute Kritiken, mehrere Preise sowie die Nomination für den Oscar als besten Animationsfilm.
Dennoch geriet das Studio zeitweise in wirtschaftliche Schräglage, worauf Selick das Unternehmen verliess.

Mitlerweile hat man sich wieder gefangen, und unter der Führung von Chris Butler und Sam Fell (letzterer führte unter anderem bereits bei „Flushed Away“ und „The Tale of Despereaux“ Regie), wurde nun „ParaNorman“ realisiert.

Die Sprechrollen besetzte man zum grössten Teil mit Jungstars wie Kodi Smit-McPhee („The Road“,“Let me in“) Anna Kendrick, Jodelle Ferland (beide aus „Twilight“) oder auch Christopher Mintz-Plasse („Kick Ass“). Daneben liehen bekannte Akteure wie John Goodman, Bernard Hillund Cassey Affleck einigen Nebenfiguren ihre Stimme.

Fazit:
Obschon Henry Selick in keinster Weise am Film beteiligt war, ist sein Einfluss merklich spürbar. Optisch reiht sich der Film zwischen „The Nightmare before Christmas“ und „Coraline“ ein.
Auch thematisch ist der Film ähnlich gelagert, und erweist den Horrorklassikern von Jack Arnold, George A. Romero und Steven King mit zahlreichen Referenzen Ehre.
Die Figuren sind, bis zum kleinsten Nebencharakter, ansprechend gestaltet, und auch bei der detailreichen Ausstattung haben sich die Macher alle Mühe gegeben.
Das 3D hätte man sich jedoch meiner Meinung nach sparen können; der Film funktioniert auch ohne ganz gut.

Ein toll gemachter Film, mit liebenswerten Charakteren, einer spannenden, humorgeladenen Story mit Tiefgang und zahlreichen Referenzen auf das Horrorgenre.
Für allzu junge Zuschauer, denke ich ist der Film dann allerdings doch etwas zu creapy…

P.S: Unbedingt bis zum Schluss sitzen bleiben, erstens wegen dem toll gestalteten Abspann, zweitens wegen der speziellen post-Credit-Scene.

4 von 5 untoten Pilgervätern

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2 Antworten zu ParaNorman

  1. Owley schreibt:

    Jup, ich gebe dir da völlig Recht (bekanntermassen) – grossartiger Film das! Auch wenn ich gerne noch den letzten Stern gelb ausmalen würde 😉

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