The Lord Of The Rings – The Two Towers

1252492938_the_lord_of_the_rings_the_two_towers_bobrikzubatiyDer zweite Teil der „Lord Of The Rings“-Trilogie, führte nicht nur eine Vielzahl neuer Figuren und Schauplätze ein, sondern steigerte sich auch gegenüber dem Erstling nochmal erheblich.

Uraufführung: 5.12.2002
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood, Viggo Mortensen, Christopher Lee, Miranda Otto, Andy Serkis, Brad Dourif, u.a…

Story:
Nachdem Gandalf der Graue (Ian McKellen) beim Kampf mit dem Balrog in die Tiefe stürzte, und Boromir (Sean Bean) von Orks getötet wurde, zerfällt die Ring-Gemeinschaft.

Hobbit Frodo (Elijah Wood), und sein Gärtner Sam (Sean Astin) machen sich alleine auf den Weg nach Mordor, um den einen Ring in den Feuern des Schicksalsberges zu vernichten.

Unterdessen beschliessen Aragorn (Viggo Mortensen), Legolas (Orlando Bloom) und Gimli (John Rhys-Davis) die Verfolgung der Uruk-Hais aufzunehmen, die die Hobbits Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) entführt haben.

Diese hochgezüchteten Orks, sind  von Zauberer Saruman (Christopher Lee) ausgesant. Der, mittlerweile mit Sauron verbündete, Saruman plant die Vernichtung des Königreiches von Rohan, und bildet zu diesem Zwecke eine zehntausend Uruk-Hai -starke Armee.

Saruman (Christopher Lee) und Grima (Brad Dourif) planen nichts Gutes...

Saruman (Christopher Lee) und Grima (Brad Dourif) planen nichts Gutes…

Durch Glück können Merry und Pippin ihren Entführern entkommen und landen direkt in Fangorn, dem sagenumwobenen Zauberwald. Dort treffen sie auf Baumbart (Stimme: John Rhys-Davis), den Baumriesen.

Merry, Pippin und Baumbart

Merry, Pippin und Baumbart

Als Aragorn, Gimli und Legolas dort eintreffen, finden sie zwar die beiden Hobbits nicht mehr, dafür überrascht sie ein alter Bekannter: Gandalf!

Der Zauberer ist von den Toten wiedergekehrt, und tritt numehr als Gandalf der Weisse auf den Plan.

Éomer (Karl Urban), Theoden (Bernard Hill), Gandalf (Ian McKellen), Legolas (Orlando Bloom) und Aragorn ( Viggo Mortensen).

Éomer (Karl Urban), Theoden (Bernard Hill), Gandalf (Ian McKellen), Legolas (Orlando Bloom) und Aragorn ( Viggo Mortensen).

Gemeinsam mit ihm macht sich die Gruppe nach Edoras, dem Königssitz von Rohan, auf. Dort steht es schlimm.
Verhext von seinem Berater Grima Schlangenzunge (Brad Dourif), einem Verräter im Dienste Sarumans, erkennt König Théoden (Bernard Hill) die drohende Gefahr nicht mehr, und kann Freund nicht mehr von Feind unterscheiden.

Éowyn (Miranda Otto) Die Schildmaid von Rohan

Éowyn (Miranda Otto) Die Schildmaid von Rohan

Ungemach steht indess auch Frodo und Sam bevor. Denn unlängst hat Gollum (Andy Serkis), der frühere Besitzer des Ringes ihre Spur aufgenommen, und will sich nun seines „Schatzes“ bemächtigen.

Sam (Sean Astin), Frodo (Elijah Wood) und Gollum (Andy Serkis)

Sam (Sean Astin), Frodo (Elijah Wood) und Gollum (Andy Serkis)

Trivia:
Der zweite Teil der „The Lord Of The Rings“ -Trilogie, welcher zeitgleich mit den andern beiden Filmen gedreht wurde, kam ein Jahr nach „The Fellowship Of The Ring“ in die Kinos und setzt nahtlos an die Story des Erstlings an.

Besetzungstechnisch blieb nahezu alles beim Alten. So stiess einzig Stephen Sinclair neu zum Drehbuchteam hinzu. Und für den Schnitt zeichneten sich neu Michael J. Horton und Jabez Olssen verantwortlich.

Anders sah es bei den Darstellern aus.
Zwar kamen nahezu sämtliche Schauspieler aus „The Fellowship Of The Ring“ wieder vor, allerdings kamen mehrere neue Rollen hinzu.

So spielte Bernard Hill („Titanic“) König Theoden, während der Neuseeländer Karl Urban („Star Trek“) seinen Neffen Éomer gab, und die Australierin Miranda Otto („War Of The Worlds“) dessen Schwester Éowyn.

Ihr Landsmann David Wenham („Moulin Rouge!“) übernahm indess den Part von Boromirs jüngerem Bruder Faramir, während „Chucky“-Sprecher Brad Dourif („One Flew Over the Cuckoo’s Nest“) den verräterischen Grima gab.

Die Rolle von Gollum spielte der bis dato eher unbekannte Andy Serkis. Die Figur entstand, auf der Basis von Serkis Körperewegungen, vollständig am Computer.
Allerdings lieh der Schauspieler ihr auch seine markante Stimme.

Ebenfalls vollständig Computeranimiert war der Ent Baumbart, der von Gimli-Darsteller John Rhys-Davies gesprochen wurde.

Der Film war 2003 für insgesammt 6 Oskars nimminiert, von denen er zwei tatsächlich gewann.

Fazit:
Mit dem zweiten Teil konnte man sich innerhalb der Trilogie nochmals erheblich steigern.
Mit neuen Charakteren und Schauplätzen bietet „The Two Towers“ viel Abwechslung.

Zudem verlagert sich die Story auf mehrere, paralell verlaufende, Handlungsstränge mit unterschiedlichem Erzählfluss, zwischen denen der Film switcht.

Obschon der Film vieles aus Tolkiens Roman abändert, oder schlicht ganz streicht, bleibt er dem Geist der Buchvorlage stets treu.

Mit der Belagerung von Helms Klamm kommt zudem erstmals eine Schlacht in grösserem Ausmass vor.
Diese, atemberaubend inszeniert, zählt zu den grossen Höhepunkten des Streifens.

Die Schlacht um Helms Klamm

Die Schlacht um Helms Klamm

Die Schauspieler überzeugen, wie schon im Vorgänger, ausnahmslos.

Miranda Otto als neue Leading Woman spielt sehr gut, und Brad Dourif zeigt als veräterischer Grima ein weiteres Mal sein schauspielerisches Können.

Christopher Lee mausert sich unterdessen zunehmend zum physischen Hauptschurken (Sauron ist ja nie wirklich als Charakter erkennbar), was ihm ganz gut gelingt.

Am meisten überzeugt hat mich persönlich hat allerdings Andy Serkis als Gollum.
Er gibt alles bei der Darstellung dieser zutiefst gebrochenen, schizophrenen Figur und schafft es, trotz CGI-Animation, beim Zuschauer Emotionen zu lösen.

Die Special Effects sind ohnehin äusserst gelungen, und die Locations begeistern aufs Neue.

Jackson und sein Team schaffen es die Erwartungen, die mit „The Fellowship Of The Ring“ geweckt wurden, nicht nur zu erfüllen, sondern diese zugleich auch zu übertreffen.

Die Story wird auf ein neues, höheres Niveau gehoben und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.

5 von 5 kampfbereiten Uruk-Hais

5 Stern

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