The Lord Of The Rings – The Return Of The King

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Der dritte und letzte Teil der Ring-Trilogie, bot wiederum episches Kino und gehörte zu den grossen Abräumern der Oscarpreisverleihung 2004.

Uraufführung: 1.12.2003
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood, Viggo Mortensen, Ian McKellen, Miranda Richardson, John Noble, u.a…

Story:
Nachdem Sieg über Sarumans Armee, befürchten Gandalf der Weisse (Ian McKellen) und Aragorn (Viggo Mortensen) und ihre Verbündeten, dass sich der dunkle Lord Sauron bald an den freien Menschen rächen wird.

Minas Tirith, die weisse Stadt

Minas Tirith, die weisse Stadt

Aus diesem Grund begibt sich Gandalf zusammen mit dem Hobbit Pippin (Billy Boyd) nach Minas Tirith, der Hauptstadt des mächtigen Königreiches Gondor.
Dort regiert der Statthalter Denethor (John Noble), seineszeichen Vater des verstorbenen Boromirs, der allerdings in tiefen Pessimismus verfallen ist, und das Ende der Menschheit schon kommen sieht.

Denethor (John Noble) der Statthalter Gondors

Denethor (John Noble) der Statthalter Gondors

Dieses zieht in Form eines gigantischen Heeres, unter dem Kommando des Hexenkönigs von Angmar (Lawrence Makoare/ Andy Serkis), los, um Gondor endgültig zu unterjochen.

Der Hexenkönig (Lawrence Maokare), der oberste Nazgul

Der Hexenkönig (Lawrence Maokare), der oberste Nazgul

König Théoden von Rohan (Bernard Hill) mobilisiert unterdessen seine Reiter um Gondor zu unterstützen.
Und Aragorn, Gimli (John Rhys-Davis) und Legolas (Orlando Bloom) begeben sich auf den Pfad der Toten, um das Heer der Untoten zu mobilisieren.

Auf den Pelenorfeldern, vor den Toren Minas Tiriths, kommt es alsdann zu einer gewaltigen Schlacht um das Schicksal der Menschheit.

Zur selben Zeit nähert sich Hobbit Frodo (Elijah Wood), und sein Begleiter Sam (Sean Astin), Schritt für Schritt dem Schicksalsberg, wo sie den einen Ring endgültig vernichten wollen.

Doch ihr Führer Gollum (Andy Serkis), einst selbst Besitzer des Ringes, verrät die beiden, und führt sie direkt in die Höhle der Riesenspinne Kankra.
Denn Gollum möchte nichts anderes, als den Ring, sein so genannter „Schatzzzzz“, wiedererlangen.

Frodo (Elijah Wood) trifft auf die Riesenspinne Kankra

Frodo (Elijah Wood) trifft auf die Riesenspinne Kankra

Dies möchte auch der dunkle Herrscher Sauron, und so entwickelt sich die Ringquest, zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Trivia:
Der letzte Teil der „Lord Of The Rings“-Trilogie, entstand zeitgleich mit den beiden Vorgängerfilmen.

Daher führte, nicht verwunderlich, ebenfalls Peter Jackson Regie, und es gab, zumindest hinter der Kamera, nahezu keine Änderungen.
Einzig der Posten des Schnittmeisters wurde, wie schon bei den Vorgängern, neubesetzt.
Der Neuseeländer Jamie Selkirk, der sämtliche Frühwerke Jacksons schnitt, und bei den ersten beiden „Lord Of The Rings“-Filmen als Schnittasisstent fungierte, übernahm diesen Posten.

Bei den Darstellern gab es keine Wechsel.
Neu hinzu kamen nur wenige Charaktere, so zum Beispiel John Noble („Fringe“-TV) als Denethor, und Bruce Spence („Mad Max 2“) als Saurons Herold.
Letzterer ist allerdings nur in der erweiterten „Expendet Edition“ des Filmes zu sehen, genauso wie auch Christopher Lee und Brad Dourif.

Die Szene mit Saruman und Grima Schlangenzunge, wurde in lezter Minute aus dem Film geschnitten, sehr zum Missvergnügen von Lee.
Als physisch greifbare Bösewichter kamen, nebst dem erwähnten Herold, neu der Hexenkönig von Angmar und Gothmog, der Anführer der Oks hinzu.

Gothmog (Lawrence Makoare), der Anführer der Orks

Gothmog (Lawrence Makoare), der Anführer der Orks

Beide, der Hexenkönig, wie auch Gothmog, wurden von dem Neuseeländer Lawrence Makoare („Die Another Day“) verkörpert, der in „The Fellowship Of The Ring“ noch den Anführer der Uruk-Hais spielte.
Während Craig Parker Gothmog seine Stimme lieh, übernahm kein geringerer als
Gollum-Darsteller Andy Serkis den Voicecast des Hexenkönigs.

Serkis selbst, war indess zu Beginn des Filmes als Sméagol, dem alten Ego Gollums, zu sehen, – ganz ohne CGI-Effekte.

Der Soundtrack des Filmes stammte wiederum von Howard Shore, die schottische Sängerin Annie Lennox sang den Song „Into The West“.

Der Film war 2004 für insgesamt 11 Academy Awards nominiert, unter anderem für den besten Film, und die beste Regie, die er alle gewann.
Dies macht ihn, oscarmässig, zu einem der besten Filme.

Fazit:
Durch seine Vorgänger mit grossen Erwartungen vorbelastet, hatte der Film zwar ein grosses Erbe anzutreten, dies gelingt ihm allerdings auch fast immer .

Die Machart, ist wie bereits bei den Vorgängern mehr als gelungen.
Die neuen Sets, insbesondere Minas Tirith, sind sehr ansprechend, und die gewaltige Schlacht auf den Pelennorfeldern stellt alles, bisher gesehene, in den Schatten.

Kameramann Andrew Lesnie („King Kong“) gibt nochmal alles, und verblüfft erneut mit grossartigen Kamerafahrten und Landschaftsaufnahmen.

Die Charaktere werden wieder sehr gut dargestellt.
Auf die Darsteller aus den ersten beiden Filmen muss man wohl nicht gross zu sprechen kommen.
Von den neuen Akteuren überzeugt vorallem John Noble, der den zutiefst schwarzmalerischen Denethor gibt.

Schade hat man Sarumans Szene herausgeschnitten, immerhin war er über zwei Filme einer der Hauptantigonisten.
Glücklicherweise hat er es in die „Extendet Edition“ geschafft, die (wie auch diejenigen zu den beiden Vorgängerfilmen) wärmstens zu empfehlen ist, nur schon der „Frodo and Sam in the Orc Army „-Szene wegen.

Der Film hält insgesammt das Niveau der Vorgänger kann es jedoch nicht ganz topen.
Das Ende ist zudem zwar etwas gar arg in die Länge gezogen, im Hinblick auf das epische ausmass der Trilogie,  passt es allerdings gut, und lässt diese schön ausklingen.

Ein gelungener Abschluss einer grossartigen Trilogie.

5 von 5 alles niedertrampelnde Kampf-Oliphanten

5 Stern

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