Iron Man 3

iron-man-3„Iron Man 3“ ist nicht nur der dritte Film der Iron Man-Reihe, sondern auch der erste Film nach „The Avengers“ und erste Teil der sogenannten „Phase 2“.
Auf dem Regiestuhl nahm neu Shane Black Platz.
Ben Kingsley verkörpert den Mandarin, Iron Mans Haupt-Nemesis.

Uraufführung: 14.4.2013
Regie: Shane Black
Darsteller: Robert Downey Jr., Ben Kingsley, Gwyneth Paltrow, Guy Pearce, u.a…

Story:
Tony Stark (Robert Downey Jr.) alias Iron Man hats nicht leicht.
Nach seinen Abenteuern mit der Rachetruppe „The Avengers“, und dem damit verbunden Ausflug in den Orbit, plagen den Multimilliardär Alpträume und Angstzustände.
Die Beziehung mit seiner Freundin Pepper (Gwyneth Paltrow) läuft zudem auch nicht besonders rosig, und sein Kollege  Colonel James Rhodes (Don Cheadle), hat ihm eine seiner Rüstungen gemurkst, und arbeitet nun in dieser als Iron Patriot für die Regierung.

Der Iron Patriot (Don Cheadle)

Der Iron Patriot (Don Cheadle)

Diese ist auch dringend auf Superhelden-Support angewiesen, hält der Mandarin (Ben Kingsley), ein mächtiger Terrorist die USA und ihren Präsidenten (William Sadler) mit Bombenanschlägen und Videodrohungen auf Trab.

Der Superschurke Mandarin (Ben Kingsley)

Der Superschurke Mandarin (Ben Kingsley)

Dann taucht da auch noch plötzlich der Wissenschaftler Aldrich Killian (Guy Pearce) auf, Leiter einer Denkfabrik.
Tony Stark hat den verkrüppelten Forscher einst äusserst kaltschnäuzig behandelt; nun, Jahre später, scheint er, auf wundersame Weise geheilt und will Stark seine neuste Entwicklung präsentieren.

Die Schöne (Gwyneth Paltrow) und die Blechbüchs (Robert Downey Jr.)

Die Schöne (Gwyneth Paltrow) und die Blechbüchs (Robert Downey Jr.)

Trivia:
Läutete „Iron Man“ einst das Marvel Cinematic Universe ein, das in „The Avengers“gipfelte, so soll nun „Iron Man 3“ den Beginn der sogenannten „Phase 2“ darstellen, an deren Ende „The Avengers 2“ stehen.

Jon Favreau, Regisseur der ersten beiden Filme konnte aufgrund terminlicher Überschneidungen die Regie an Teil 3 nicht ausführen und wurde durch Shane Black („Kiss Kiss Bang Bang“) ersetzt.

Regisseur Shane Black mit Hauptdarsteller Robert Downey Jr. (v.r.n.l.)

Regisseur Shane Black mit Hauptdarsteller Robert Downey Jr. (v.r.n.l.)

Black schrieb gemeinsam mit Drew Pearce („Pacific Rim“) auch das Drehbuch zum Film.

Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow und Don Cheadle spielten ihre Rollen aus den vorhergehenden Teilen erneut.
Paul Bettany sprach wiederum den Computer JARVIS, Jon Favreau spielte wiederum Stark’s Chauffeur Happy.
Stan Lee, der Schöpfer von „Iron Man“ gab wieder ein kleines Cameo, ebenso Shaun Toub der in einer kurzen Sequenz als Wissenschafler Yinsen, den er im ersten Teil gab, auftrat.

Als Bösewicht beschloss man, den Mandarin, in den Comics der Hauptgegner Tony Stark’s, zu verwenden.
Oscarpreisträger Ben Kingsley („Gandhi“), sollte den Schurken spielen.

Für die Rolle von Aldrich Killian war zunächst Jude Law im Gespräch.
Der Australier Guy Pearce („Memento“) spielte schliesslich den Wissenschaftler.

Den Part von Dr. Maya Hansen, Killians Assistentin, ging zünächst an Jessica Chastain, nachdem unter anderem Gemma Arterton und Diane Kruger für die Rolle gehandelt wurden.
Aufgrund anderweitiger Verpflichtungen Chastains, erhielt jedoch Rebecca Hall („Vicky Cristina Barcelona“) den Zuschlag.

Stephanie Szostak („The Devil Wears Prada „) und James Badge Dale („The Departed“) traten als Killians Helfer Ellen Brandt und Eric Savin auf, während William Sadler („Die Hard 2“) und Miguel Ferrer („RoboCop“) den Präsidenten und Vizepräsidenten der USA gaben.
Ty Simpkins („Insidious“) schliesslich, spielte den kleinen Jungen Harley.

Brian Tyler („The Expendables“) schrieb den Filmsoundtrack.
Oscarpreisträger John Toll („Braveheart“) führte die Kamera.
Für den Schnitt zeichneten sich Peter S. Elliot und Jeffrey Ford verantworlich, die mit „The Fantastic Four“ beziehungsweise „The Avengers“ bereits an Marvel-Comicverfilmungen gearbeitet hatten.

Gedreht wurde hauptsächlich in den USA, vorwiegend in North Carolina. Einzelne Aufnahmen entstanden in Peking.
Die Schweiz, bzw. die Stadt Bern kommt im Film zudem prominent weg…

Fazit:
Mit dem Regiewechsel, und dem Fakt, dass man nun Phase zwei einläutet, ändert sich einiges bei Iron Man-Franchise Zugegebenermassen sind die Änderungen nicht frappant, und Iron Man bleibt grundsätzlich der Alte, doch „Iron Man 3“ unterscheidet sich durchaus von seinen Vorgängern.

Als erstes fällt auf, dass der Film deutlich düsterer und ernster, und inhaltlich „erwachsener“ daherkommt als Teil 1 und 2.
Wer hier eine supertiefgründige, hochanspruchsvolle Story erwartet, liegt falsch, denn es handelt sich nach wie vor um einen Comicbuch-Verfilmung.
Die Geschichte bietet daher auch, und dies trotz einiger toller Storytwists, wenig Neues und noch nie dagewesenes.

Zu unterhalten, versteht der Film jedoch trotzdem ganz vorzüglich, für knallende Action ist gesorgt, und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Dieser wirkt hier fast noch eine Spur dreckiger als noch in den Vorgängern.

Robert Downey Jr. der hier zum fünften Mal (rechnet man „The Incredible Hulk“ und „The Avengers“ dazu) die Rüstung des „Eisernen“ trägt, überrascht durch ungewohnt viel Charaktertiefe und Vielschichtigkeit, die er der Figur zu verleihen mag.
War sein Schauspiel bereits in den Vorgängerfilmen sehr gelungen, so präsentiert er hier eine grosse Bandbreite an darstellerischem Können.

Mit dem Mandarin und Aldrich Killian, bzw. Ben Kingsley und Guy Pearce, kriegt er zudem zwei respektable Gegner.
Dies war vorallem in den beiden ersten Teilen ein grosses Manko, dass hier sehr gut gelöst wurde.

Gwyneth Paltrow überzeugt erneut als Pepper Potts, ebenso Rebecca Hall, die mit Dr. Maya Hansen die zweite weibliche Hauptrolle verkörpert.
Hall hätte, meiner Meinung nach, durchaus mehr Leinwandpräsenz vertragen.

Grosses Lob verdient zudem der erst 11-jährige Ty Simpkins, der als Harley, trotz seines jungen Alters, schauspielerisch zu überzeugen vermag.
Die Szenen zwischen ihm und Downey gehören zu den Höhepunkten des Filmes, und Simpkins bietet seinem älteren Kollegen gut Paroli.

Visuell überzeugt der Film, die Effekte sind gut umgesetzt, und die Action ist wuchtig.
Der Soundtrack kommt leider nicht über Mittelmass heraus.
Mit den rockigen Klängen der Vorgänger, kann Brian Tylers Score, der relativ banal daherkommt, nicht mithalten.

„Iron Man 3“ kommt reifer daher als seine Vorgänger, bietet dennoch eine ausgewogene Mischung aus typischer Superhelden-Action und einer guten Prise Humor.
Robert Downey Jr. spielt überzeugend, und gibt seiner Darstellung Tiefe, ohne dabei das charakteristisch typische der Figur aussen vor zu lassen.
Ein Superhelden-Film, der zwar das Genre nicht revolutioniert, jedoch gut unterhält und zu den besseren Filmen des Marvel Cinematic Universe gehört.

4.5 von 5 Riesenhäschen

4.5

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2 Antworten zu Iron Man 3

  1. donpozuelo schreibt:

    Da sind wir uns ja eindeutig einig. Für mich ist „Iron Man 3“ der beste Teil der „Iron Man“-Reihe.

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