The Hangover Part 3

The Hangover Part 3Ab heute läuft nun auch hierzulande der dritte Teil der „Hangover“-Reihe von Regisseur Todd Phillips.
Nebst den Darstellern aus den ersten zwei Filmen, stiessen neu John Goodman und Melissa McCarthy zum Cast.

Uraufführung: 23.5.2013
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Ken Jeong, John Goodman, u.a…

Story:
Zwei Jahre musste der chinesische Gangster Chow (Ken Jeong) in einem thailändischen Gefängnis schmachten; nun konnte er sich befreien.

Zur selben Zeit in den USA:
Nachdem Alan (Zach Galifianakis) eine Giraffe entführt und dabei einen Verkehrsunfall provoziert hatte, erregt dies seinen Vater (Jeffrey Tambor) so sehr dass er einen Herzinfarkt kriegt und daran stirbt.
Alans Schwager Doug (Justin Bartha) und seine Kumpels Phil (Bradley Cooper) und Stu (Ed Helms), finden dass nun gehandelt werden müsse.
Sie beschliessen den geistig zurückgebliebenen Alan in ein Therapiezentrum in Nevada zu überführen.

Auf der Fahrt dorthin, werden die vier Kumpels von maskierten Männern überfallen.
Es handelt sich um die Schergen des Gangsterbosses Marshall (John Goodmann).
Dieser hat eine Rechnung mit den Chinesen Chow offen, und der Einzige der weiss, wo sich dieser befindet, ist ausgerechnet Alan.

"You're entring a world of pain"

„You’re entring a world of pain“

Marshall nimmt Doug als Geisel, und gibt den Übrigen ein Zeitfenster von drei Tagen um einerseits Chow, andererseits eine Ladung Goldbarren, die dieser ihm einst abgeluchst hat, zu finden.
Die Zeit drängt also und die Spur führt über das mexikanische Tijuana ausgerechnet an den Ort, den die Freunde geschworen haben, nie wieder zu betreten: Las Vegas.

Here comes the wolf pack (Zach Galifianakis, Ed Helms, Justin Bartha, Bradley Cooper, v.l.n.r.)
Here comes the wolf pack (Zach Galifianakis, Ed Helms, Justin Bartha, Bradley Cooper, v.l.n.r.)

Trivia:
Nach dem sagenhaften Erfolg des zweiten Teils der „Hangover“-Reihe, machte sich Regisseur Todd Phillips und sein Team sogleich an die Ausarbeitung eines dritten Teiles.
Gemeinsam mit Craig Mazin, der bereits das Script zu Part 2 verfasst hatte, schrieb er das Drehbuch.

Regisseur Todd Phillips (l.) mit seinen Hauptdarstellern

Regisseur Todd Phillips (l.) mit seinen Hauptdarstellern

Zach Galifianakis, Bradley Cooper, Ed Helms und Justin Bartha, traten erneut als das „Wolf Pack“ auf, während Ken Jeong wiederum den Gangster Leslie Chow mimmte.

Aus den ersten zwei Filmen trat unter anderem Jeffrey Tambor als Alan’s Vater, Mike Epps als „Black Doug“ und Heather Graham als Stripperin Jade auf.

Jamie Chung, Gillian Vigman und Sasha Barrese spielten wiederum die Ehefrauen von Stu, Phil und Doug,

Neu zum Cast stiessen John Goodman („Flight“) als Gangsterboss Marshall und Melissa McCarthy („Bridesmaids“) als Pfandleiherin Cassie.

Christophe Beck komponierte erneut den Filmscore, wobei man wie bei den ersten zwei Filmen auf Originalstücke, unter anderem von „Black Sabbath“, „The Coasters“ oder Billy Joel, zurückgriff.
Lawrence Sher führte erneut die Kamera, während Debra Neil-Fisher den Schnitt übernahm.

Nebst Drehorten in Kalifornien, wurde in Las Vegas und dem Grenzstädtchen Nogales in Arizona, welches als Ersatz für das mexikanische Tijuana herhalten musste, gedreht.

Fazit:
Nach den ersten zwei Teilen der Reihe, die mehr oder weniger denselben Plot innehatten, schlägt Regisseur Phillips mit „The Hangover Part 3“ neue Wege ein.
Den titelgebenden „Filmriss“ sucht man hier vergebens, dafür wird eine Action-Komödie geboten, die ein wenig an Robert Rodriguez‘ Mexico-Westernfilme erinnert.

Es ist interessant zu sehen wie sich die altbekannten Figuren in dieser „neuen“ Situation bewegen und agieren, dennoch fehlt dadurch dem Film etwas von seiner Essenz.
Ohne die zahlreich eingestreuten, zugegebenermassen, teils recht witzigen, Querverweise auf die Vorgängerfilme, merkte man kaum dass man in einem weiteren „Hangover“-Film sässe.

Schauspielerisch wird der Film ganz klar vom Duo Galifianakis und Jeong getragen.
Die beiden laufen zu schauspielerischen Einzelläufen auf, sodass ihre Kollegen und Kolleginen nebst den beiden nahezu untergehen.
Bereichert wir der Cast von John Goodmann, der ein weiteres Mal sehr solide spielt, und Melissa McCarthy, die doch den einen oder anderen Lacher verbuchen kann.

Der Film setzt stärker als seine Vorgänger auf Action, was sich insbesonders in der Auto-Fallschirm-Verfolgungsjagd zum Schluss des Filmes zeigt.

Insgesamt kann der Film als witzige Actionkomödie punkten, fällt jedoch innerhalb der „Hangover“-Trilogie zurück.
Was nicht heissen soll, dass der Film partout schlecht ist, allerdings fehlen ihm halt die typischen Handlungselemente und Kniffe die die Reihe ausmachen.

3.5 von 5 Giraffen

3.5

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