Despicable Me 2

Despicable_Me_2_movie poster australiaZum zweiten Mal schlägt der (Ex-) Ganove Gru zu.
In bester James Bond-Manier muss er diesesmal einem äusserst geheimnisvollen Diebstahl auf die Spur.
Dass dabei seine Helferlein, die  gelben Minions nicht fehlen dürfen, erklärt sich von selbst.

Drei Jahre nach dem Sensationserfolg von „Despicable Me“ wagt sich das franko-amerikanische Regieduo Pierre Coffin und Chris Renaud an dessen Fortsetzung.

Uraufführung:
5.6.2013
Regie: Pierre Coffin & Chris Renaud
Sprecher: Steve Carell, Kristen Wiig, Benjamin Bratt, Steve Coogan, u.a…

Story:
Am Polarkreis verschwindet eine komplette Forschungsstation.
Brisant; in dem Labor befand sich TX-41, eine gefährliche Chemikalie, die aus friedliebenden Lebewesen binnen Sekunden blutrünstige Zombies macht.

Die AVL, die Anti Villain League, unter Führung Silas Ramsbottom (Stimme: Steve Coogan) versucht den verantwortlichen Schurken dingfest zu machen.
Hierfür benötigt man die Hilfe eines ehemaligen „Profis“: Gru (Steve Carell)!

Close Encounters of the Minion Kind

Close Encounters of the Minion Kind

Der ehemalige Superganove hat dem Schurkenleben abgeschworen, lebt mit seinen drei Adoptivtöchtern Margo (Miranda Cosgrove), Edith (Dana Gaier) und Agnes (Elsie Fisher) ein relativ unspektakuläres Leben, und hat sich mit seinen Helfern, den Minions, auf die Herstellung von Konfitüren spezialisiert.

Als nun eines Tages Lucy Wilde (Kristen Wiig), Agentin der AVL an Gru’s Türe klopft, ist dieser zunächst vom Plan der Antischurkenliga zu helfen alles andere als begeistert.

Looking at you kid...

Looking at you kid…

Nachdem er sich dennoch zu einer Mitarbeit bereiterklärt, wird er ins lokale Einkaufszentrum abkommandiert.
Inkognito soll Gru dort die ansässigen Ladenbesitzer, unter denen die ALV den Dieb der Superchemikalie vermutet, beschatten.
Unterstützt wird er hierbei von Lucy, und auch wenn er es sich nicht eingestehen will, so entwickelt der Ex-Schurke doch zunehmend Gefühle für die toughe Agentin…

Trivia:
Schon kurz nach dem Start von „Despicable Me“, der 2010 alle Erwartungen übertraf, kündigte Chris Meledandri („Ice Age“), Chef des Animationsstudios Illumination Mac Guff, ein Sequel an.

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit, begannen 2012 die Animationsarbeiten.
Regie führten wie schon im ersten Teil der Amerikaner Chris Renaud („Ice Age“) und sein französischer Kollege Pierre Coffin („We’re Back! A Dinosaur’s Story“).

Die beiden Regisseure Pierre Coffin und Chris Renaud (v.l.n.r)

Die beiden Regisseure Pierre Coffin und Chris Renaud (v.l.n.r)

Der Soundtrack stammte wiederum vom brasillianischen Filmkomponisten Heitor Pereira („The Smurfs“) und dem US-Rapper Pharrell Williams.

Auch bei den Sprechern griff man auf einen Grossteil des Casts aus dem Vorgänger zurück.

Steve Carell („Get Smart“) lieh wiederum dem Protagonisten Gru die Stimme, während Miranda Cosgrove („The School of Rock“), Dana Gaier („“) und Elsie Fisher erneut die drei Mädels Margo, Edith und Agnes sprachen.
Kristen Wiig („Bridesmaids“) die im ersten Teil die Aufseherin Miss Hattie einsprach, spielte diesesmal Lucy Wilde.
Russell Brand („Rock of Ages“) übernahm erneut den Part des Dr. Nefario, während Ken Jeong („The Hangover“) im Vorgänger noch als Nachrichtensprecher zu hören, dem Perückenhersteller Floyd Eagle-San die Stimme lieh.

Neu zum Cast stiessen unter anderem der britische Komiker Steve Coogan („Tropic Thunder“) als Silas Ramsbottom, Kristen Schaal („The Muppets“) und Nasim Pedrad  („The Dictator“) als Gru’s liebestolle Nachbarinnen und Benjamin Bratt („Traffic“) in der Rolle des Mexikanischen Restaurantbesitzers Eduardo Perez.
Die letztgenannte Rolle wurde zunächst von Al Pacino eingesprochen, aufgrund „küstlerischer Differenzen“ verliess Pacino jedoch das Projekt.

Die Minions wurden wie schon im ersten Teil von den beiden Regisseuren Coffin und Renaud höchstpersönlich synchronisiert.

Fazit:
Fortsetzungen, gerade im Animationsbereich haben es ja immer in sich.
Vielfach sind sie mehr Mittel zum Zweck und versuchen nicht mehr und nicht weniger als aus dem vorhandenen Material Profit zu schlagen, und bis zum Letzten auszupressen.
Negativ-Beispiele sind die „Ice Age“- und die „Madagascar“-Reihen.

„Despicable Me 2“ muss sich allerdings ganz sicher nicht hinter dem Vorgänger verstecken.
Die Geschichte ist gelungen wenn auch nie allzu anspruchsvoll und man ihr anmerkt dass eher ein junges Publikum angesprochen werden soll.
Dies soll jedoch nicht abschrecken; als älterer Zuschauer darf man sich getrost an den kleinen Details, den wahnwitzigen Ideen, den Anspielungen und dem wohltuenden Humor erfreuen.

Die Animation und Machart im allgemeinen ist zudem sehr gelungen und konsequent umgesetzt und die Jungs von Illumination bleiben ihrem Stil treu.

Die Figuren wirken wiederum sehr charmant und ansprechend, wenn auch die drei Mädels, die im ersten Film das Publikum im Handstreich um den Finger wickeln konnten, diesmal etwas gar wenig Auftritt haben.
Ohnehin fokusiert sich der Film nur vordergründig auf Gru und die drei Girls; die eigentliche Hauptrolle nehmen ganz klar die Minions ein.

Die gelben Männchen sorgen mit zahlreichen schrägen Auftritten für die grössten Lacher im Kinosaal, und wenn man denkt die Spitze des Humors sei erreicht, so folgt sogleich der nächste Angriff auf die Lachmuskeln.

„Despicable Me 2“ ist ein Film der auf der ganzen Linie unterhält.
Die Geschichte ist gut, witzig erzählt, Gru und vorallem die Mädchen halten sich zwar etwa gar im Hintergrund, dafür wird man mit jeder Menge Minions belohnt.

4.5 von 5 Taco-Hüten

4.5

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2 Antworten zu Despicable Me 2

  1. donpozuelo schreibt:

    Die Minions waren großartig… obwohl ich das fast ein wenig schade fand. Es geht doch hier auch ein wenig um Gru. Der Minions-Film folgt doch erst noch 😉

    • Mr. Nick schreibt:

      Ich fand nicht dass Gru zu kurz kam.
      Auch wenn die gelben Männchen ihm ganz klar die Show stahlen, so stand er doch nach wie vor im Mittelpunkt der Story.
      Und der Minions-Film… uuh auf den freu ich mich jetzt schon… 🙂

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