Now You See Me

Now-You-See-MeDer französche Regisseur Louis Leterrier präsentiert mit seinem neusten Werk, „Now You See Me“ einen Film um vier Zauberer mit krimineller Neigung.

Der Film bewegt sich zwischen Steven Soderbergh’s „Oceans Eleven“ und Chris Nolan’s „The Prestige“.
Zudem konnte man mit den Oscarpreisträgern Morgan Freeman und Michael Caine, sowie Jesse Eisenberg, Isla Fisher, Mark Ruffalo und Woody Harrelson in den Hauptrollen, ein Ensemble  vor der Kamera versammeln, dass es in sich hat.

Uraufführung: 31.5.2013
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Mélanie Laurent, Morgan Freeman, u.a…

Story:
Die Zaubertruppe „The Four Horsemen“, bestehend aus dem Kartenmagier J. Daniel Atlas (Jesse Eisenberg), der Befreiungskünstlerin Henley (Isla Fisher), dem Hypnotiseur Merritt McKinney (Woody Harrelson) und dem Trickbetrüger Jack Wilder (Dave Franco), stehen in Las Vegas auf der ganz grossen Bühne.

Abracadabra (Isla Fisher, Jesse Eisenberg, Woody Harleson, Dave Franco)

Abracadabra (Isla Fisher, Jesse Eisenberg, Woody Harleson, Dave Franco, v.l.n.r.)

Bei ihrem letzten Trick gelingt ihnen das scheinbar Unmögliche, und sie schaffen es innerhalb von Minuten, eine Pariser Bank auszurauben, und die Beute an das verblüffte Publikum zu verteilen.

Dies ruft sogleich die amerikanische Polizei auf den Plan.
FBI Agent Dylan Rhodes (Mark Ruffalo) nimmt den Fall an, und wird hierbei von der französischen Interpol-Detektivin Alma Dray (Mélanie Laurent) unterstützt.
Es scheint jedoch fast so, als wären die Polizisten mit der Sache überfordert, stets sind die Magier ihnen ein bis zwei Schritte voraus.

Doch Rhodes ist nicht der Einzige, der die „Horsemen“ überführen möchte.
Der ehemalige Magier Thaddeus Bradley (Morgan Freeman), der sich darauf spezialisiert hat, faulen Zauber auffliegen zu lassen, hat die Truppe bereits ins Visier genommen.

Onkel Remus und die Zauberer... (Morgan Freeman)

Onkel Remus und die Zauberer… (Morgan Freeman)

Diese hat indess soeben ihren nächsten grossen Coup angekündet.
Die Zeit drängt also, doch es scheint als käme weder Rhodes noch Bradley den Zauberern auf die Schliche.
Und wo endet eigentlich die Wirklichkeit und wann beginnt die Illusion?

Trivia:
„Now You See Me“ wurde vom Produzenten-Duo Roberto Orci und Alex Kurtzman („Star Trek Into Darkness“) produziert, während der französische Regisseur Louis Leterrier („Clash Of The Titans“) Regie führte.
Das Drehbuch stammte vom Regisseur und Drehbuchautor Boaz Yakin („Safe“) und Ed Solomon („Men In Black“).

Regisseur Louis Leterrrier

Regisseur Louis Leterrrier

Zunächst waren unter anderem Philip Seymour Hoffman, Jim Carrey, Hugh Grant, Sacha Baron Cohen und Colin Firth im Gespräch für die Hauptrollen.
Schliesslich entschloss man sich jedoch für „jüngere“ Hauptdarsteller und so spielten schliesslich Jesse Eisenberg („The Social Network“), Woody Harrelson („Seven Psychopaths“), die Australierin Isla Fisher („The Great Gatsby“) und Dave Franco („Fright Night“) der Bruder von James Franco, die vier Magier.

Für die Rolle des FBI-Agenten Rhodes wollte Leterrier zunächst Jake Gyllenhaal, doch dann ging die Rolle an Mark Ruffalo („The Avengers“).
Seine französische Partnerin Alma spielte die Französin Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“).

Michael J. Kelly („Man of Steel“), der Entertainer und Rapper Common („Smokin‘ Aces“) und David Warshofsky („Lincoln“) spielten weitere FBI-Agenten.
Die beiden Oscarpreisträger Michael Caine und Morgan Freeman, die bereits in Christopher Nolan’s „Dark Knight“-Trilogie gemeinsam vor der Kamera standen, verkörpern den Versicherungsmagnaten und Sponsor der „Four Horsemen“ Arthur Tressler, und Thaddeus Bradley.

Der Franzose José Garcia („Astérix Aux Jeux Olympiques“) schliesslich, spielte das erste „Opfer“ des Zauberquartetts.

Zack Snyder’s Stammkammeraman Larry Fong („Sucker Punch“) und Mitchell Amundsen, der mit Leterrier bereits an „Le Transporteur 2“ arbeitete, übernahmen die Kameraführung und nebst Leterriers Stammcutter, dem Franzosen Vincent Tabaillon („The Incredible Hulk“), schnitt Robert Leighton („A Few Good Men“) den Film.

Die Musik des Filmes schrieb Brian Tyler („Iron Man 3“), das Art-Departement leitete Thomas Valentine („Spider-Man 2“) und Beverly Abbott („The Dark Knight Rises“) von ILM, zeigte sich für die visuellen Effekte verantwortlich.

Fazit:
Es gibt Filmtrailer die versprechen wahre Meisterwerke, und wenn man dann im Kinosaal sitzt, folgt die grosse Ernüchterung.
„Now You See Me“ enttäuscht in dieser Hinsicht nicht.
Im Gegenteil; der Film bietet genau das was der Trailer versprach, will heissen: eine gute Mischung aus Heist-Movie, Zauberabenteuer und Gangsterfilm.

Eine gute Portion „The Prestige“ ein wenig „Oceans Eleven“, eine gut erzählte twistreiche Story und tolle Schauspieler, das sind die Acssesoires die uns Monsieur Leterrier in „Now You See Me“ bietet.
Wie bei einem guten Zaubertrick bleibt man als Zuschauer gebannt am Magier hängen, und wird von der Endauflösung komplett verblüft.

Dies ist insbesonders der Geschichte zu verdanken, die äusserst wendungsreich daherkommt und vom Publikum volle Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.
Ein weiterer Pluspunkt des Filmes sind sicher auch seine Darsteller.
Jesse Eiseberg passt als cleverer Jungmagier ebenso wie Woody Harrelson als cooler Haudegen und Mark Ruffalo als heillos überforderter Detektiv.

Die beiden Kinolegenden Michael Caine und Morgan Freeman, erfüllen die Erwartungen durchaus, wenn man auch gerne etwas mehr von Caine gesehen hätte.
Freeman auf der andern Seite, überzeugt mal wieder in seiner Rolle und agiert gewohnt souverän.

Leider muss der Film nebst der Story und Darstellern auch einige Abstriche verbuchen.
Zum einen wären da die Dialoge, die teils etwas gar hölzern und steif scheinen.
Zum andern die Verfolgungs- und Actionszenen, die man alle schon mal irgendwo gesehen zu haben scheint, und die künstlich hineingeschraubt wirken.

Die Machart ist solide, und insbesonders in den Showsszenen kommen die visuellen Effekte gut zum tragen.
Ein technisches, oder gar optisches Meisterwerk ist den Machern zwar nicht gelungen, vorwerfen lassen müssen sie sich jedoch bestimmt nichts.
Zu erwähnen sei noch Brian Tylers Score, der rockig, knallig daherkommt und sich sehr gut in den Film fügt.

„Now You See Me“ hält, wie bei einer erstklassigen Zaubershow, die Spannung der Zuschauer bis zum Schluss aufrecht und verblüfft immer wieder aufs neue.
Zudem überzeugt der Film mit einer gut aufgestellten Darstellerriege.
Kleinere Mängel verzeiht man hierbei grosszügig…

4 von 5 gezinkten Karten

4

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