Diana

DianaDie 1997 verstorbene Diana Spencer, Prinzessin von Wales, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Persönlichkeiten des späten 20. Jahrhunderts.
Der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel widmete sich nun im Biopic „Diana“ den letzten Lebensjahren der „Prinzessin der Herzen“.
Im Rahmen des 9. Zurich Film Festival stellte der Regisseur nun gemeinsam mit seinem Schweizer Kameramann Rainer Klausmann seinen neuesten  Film, in dem Naomi Watts die Titelrolle spielt, vor.

Uraufführung: 5.9.2013
Regie: Oliver Hirschbiegel
Darsteller: Naomi Watts, Naveen Andrews, Douglas Hodge, Geraldine James, u.a…

Story:
England 1995, Diana Spencer (Naomi Watts) lebt nun schon mehrere Jahre getrennt von ihrem Noch-Ehemann dem britischen Thronvolger Prinz Charles.
Als sie bei einem Spitalbesuch den charmanten Herzchirurgen Hasnat Khan (Naveen Andrews) kennenlernt, verliebt sie sich in ihn.

Die Prinzessin der Herzen

Die Prinzessin der Herzen

Die Liebe wird zwar erwidert, doch es ist für beide unmöglich ihre Bezieung öffentlich zu machen.
Denn immerhin ist Diana nach wie vor verheiratet, und die Presse lauert ihr unermüdlich auf und wartet nur auf die nächste Titelstory um die „Prinzessin der Herzen“.

True Love...

True Love…

Trivia:
Fast zwei Jahrzehnte nach ihrem Tod verfilmte der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“) die letzten Jahre im Leben von Prinzessin Diana.
Das Drehbuch stammte vom renomierten englischen Theaterautor Stephen Jeffreys („The Libertine“) und basierte lose auf Kate Snell’s Buch „Diana: Her Last Love“.

Regisseur Hirschbiegel und seine zwei Hauptdarsteller (v.r.n.l.)

Regisseur Hirschbiegel und seine zwei Hauptdarsteller (v.r.n.l.)

Für die Titelrolle sah Hirschbiegel zunächst Jessica Chastain vor.
Aufgrund von Terminüberschneidungen konnte Chastain die Rolle jedoch nicht wahrnehmen, sodass die Australierin Naomi Watts („The Impossible“) den Part übernahm.
Der indisch-britische Schauspieler Naveen Andrews („The English Patient“) spielte Hasnat Khan und der Kanadier Cas Anvar („Argo“) Diana’s letzten Lebensgefährten Dodi Fayed.

Douglas Hodge („Robin Hood“) gab Dianas Butler Paul Burrell, indess Charles Edwards („Batman Begins“) ihren Privatsekretär Patrick Jephson verkörperte.
Geraldine James („Sherlock Holmes: A Game of Shadows“) spielte Diana’s medizinische und spirituelle Beraterin Oonagh Toffolo, Juliet Stevenson („Truly Madly Deeply“) ihre beste Freundin Sonia und Daniel Pirrie („The Awakening“) schliesslich, gab den Promifotograf Jason Fraser.

Hirschbiegel vertraute auf seine Stamm-Crew um den Schweizer Kameramann Rainer Klausmann („Katzendiebe“) und den deutscher Cutter Hans Funck („Ludwig II“).
Das Make-Up stammte von Michele Barber („The Hobbit- An Unexpected Journey“), während der Amerikaner Keefus Ciancia („Good Vibrations“) und der Nordire David Holmes („Ocean’s Eleven“) die Filmmusik schrieben.
Nebst Locations in England, wurde in Kroatien, Indien und Mosambik gedreht.

Fazit:
Oliver Hierschbiegel nimmt sich mit „Diana“ mal wieder einem Zeitgeschichtlichen Ereigniss an, ein Genre dass ihm liegt was er mit „Der Untergang“ und „Five Minutes Of Heaven“ eindrücklich bewies.

Im Zentrum des Filmes steht ganz klar die Liebesgeschichte zwischen Diana und Hasnat Khan.
In der Romanze zwischen der weltbekannten Prinzessin und dem pakistanischen Herzchirurgen steckt zwar einiges Potential, doch Hirschbiegel schafft es nicht über das Niveau einer mittelklassigen Soap-Opera herauszukommen.

Das fängt bei den extrem sentimentalen, aufgesetzt wirkenden Dialogen, die direkt einem Rosamunde Pilcher- Roman entsprungen zu sein scheinen, an, und geht in eine extrem plattitüde Story über, die sich nie recht entwickeln will.
Auch den Figuren gehen die notwendigen Charakterentwicklung ab, und trotz intensivem Spiel der Hauptdarsteller entsteht auch nie wirkliche Nähe zum Zuschauer.

Naomi Watts spielt zwar ganz solide, und sie kommt in ihrem Spiel der realen Diana sehr nahe, und Naveen Andrews überzeugt als Hasnat, doch vermag ihre schauspielerische Leistung die Schwächen des Drehbuches nicht zu kaschieren.
Vom technischem Standpunkt her lässt sich dem Film ebenfalls nichts vorwerfen und die sorgfältige handwerkliche Machart ist gut erkennbar.

Leider bleibt „Diana“ ein eher kitschiges Biopic das nicht recht auf Touren kommt, und das trotz solider Schauspielleistungen keine Nähe zu seinen Figuren zulässt.

2.5 von 5 Kronjuwelen

2.5

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