Escape Plan

escape_plan_poster-610x903Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger waren in den 80ern zwei der grössten Actionfilm-Ikonen; gemeinsam traten sie in dieser Zeit jedoch nie vor die Kamera.
Während Sly mehrere Fortsetzungen zu seinen Figuren Rocky und Rambo drehte, widmete sich Arnie der Politik.
In „The Expendables 2“ hatten die beiden erstmals einige gemeinsame Szenen; nun folgt mit „Escape Plan“ ein ganzer Film mit dem muskelbepacktem Duo.

Uraufführung: 9.10.2013
Regie: Mikael Håfström
Darsteller: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Amy Ryan, Jim Caviezel, u.a…

Story:
Ray Breslin (Silvester Stallone) hat ein besonderes Talent; er bricht aus jedem Gefängnis der Welt aus.
Dies nicht etwa aus kriminellen Antrieben; nein – Breslin macht dies beruflich, ist er doch Sicherheitsprüfer.

Gleich fliegen die Fäuste...

Gleich fliegen die Fäuste…

Als die CIA-Agentin Jessica Miller (Caitriona Balfe) ihn bittet ein neuartiges Hochsicherheitsgefängnis zu prüfen sagt er sofort zu.
Bald merkt er jedoch dass das Ganze eine Finte war, und er für immer in dem Bunker schmoren muss, den der tyrannische Gefängnisdirektor Hobbes (Jim Caviezel) leitet.
Doch er schliesst Bekanntschaft mit dem Mitgefangenen Emil Rottmayer (Arnold Schwarzeneger), und die beiden hecken einen Fluchtplan aus.

The Man in black

The Man in black

Trivia:
Der Fernsehautor Miles Chapman schrieb gemeinsam mit Jason Keller („Machine Gun Preacher“) 2010 unter dem Titel „Exit Plan“ ein Drehbuch zu einem Actionfilm.
Die beiden Produzenten Robbie Brenner („Machine Gun Preacher“) und Mark Canton („300“) ersteigerten die Filmrechte daran, der Schwede Mikael Håfström („1408“) wurde mit der Regie beauftragt.

Regisseur Mikael Håfström (l.) mit seinen Hauptdarstellern

Regisseur Mikael Håfström (l.) mit seinen Hauptdarstellern

Bruce Willis war kurzzeitig im Gespräch für eine der Hauptrollen.
Schliesslich konnten jedoch Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone gewonnen werden.
Nachdem sie bereits in „The Expendables 2“ gemeinsam vor der Kamera standen, verkörperten sie hier die beiden Hauptfiguren.

Jim Caviezel („The Passion of the Christ“) spielte den Gefängnisdirektor Willard Hobbes, der walisische Fussballer Vinnie Jones („X-Men – The Last Stand“) spielte dessen Handlanger Drake, und Caitriona Balfe („Now You See Me“) die CIA-Frau, Jessica Miller.

Vincent D’Onofrio („Man In Black“) verkörperte Stallone’s Partner Lester Clark, Amy Ryan („Gone Baby Gone“) und der US-Rapper Curtis „50 Cent“ Jackson („Last Vegas“), gaben seine Kollegen Abigail und Hush.
Der Neuseeländer Sam Neill („Jurassic Park“) schliesslich, verkörperte den Gefängnisarzt während der pakistanischstämmige Faran Tahir („Iron Man“) den Insassen Javed spielte.

Alex Heffes der bereits den Score zu Mikael Håfström’s „The Rite“ schrieb, komponierte auch hier die Filmmusik.
Brendan Galvin („Mirror, Mirror“) und Elliot Greenberg („Chronicle“) waren für die Kamera und den Schnitt verantwortlich, und Barry Chusid („2012“) und James A. Gelarden („Looper“), übernahmen das Setdesign des Filmes.

Aufnahmen fanden in Los Angeles, dem Staat Louisiana und den Spiderwood Studios in Austin, Texas, statt.

Fazit:
Das Gipfeltreffen von Arnie und Sly wäre in den 80ern das Kinoerreigniss schlechthin gewesen.
Mittlerweile ist ihre Popularität nicht mehr ganz so gross wie noch vor 20 Jahren, dennoch war für mich der Fakt diese zwei Darsteller vereint auf der Leinwand zu sehen, Grund genug, mir „Escape Plan“ zu Gemüte zu führen.

Der Film ist klassisches Actionkino; will heissen die Story ist alles andere als Komplex, die Dialoge bestehen vorwiegend aus One-Liner und wuchtige Actionsequenzen und knallige Schlägereien gehören zum Standart.

Man merkt, viel Tiefgang ist nicht zu erwarten, dennoch unterhält der Film vorzüglichst.
Es ist ein wahrer Spass Stallone und Schwarzenegger vereint vor der Kamera zu sehen, wenn auch keiner der beiden wirklich über sich hinauswächst, und man grosse schauspielerische Qualitäten lange sucht.
Diese bietet noch am ehesten Jim Caviezel, der nachdem er uns als blutüberströmter Heiland in bester Erinnerung blieb, hier als diabolischer Gefängnisaufseher eine ganz gute Figur macht.

Das Design des Hochsicherheitsgefängnis gefällt ebenfalls ganz gut, die digitalen Effekte sind jedoch etwas holprig.
Man sieht jedoch über diese Mängel hinweg, ebenso wie über die vorhersehbare Story und die plumpen Dialoge – schliesslich war ja auch kein Meisterwerk zu erwarten.

„Escape Plan“ unterhält vorzüglich, vorausgesetzt man stellt nicht zu hohe Ansprüche an den Streifen.
Die beiden Haudegen Stallone und Schwarzenegger, denen die Rollen auf den Leib geschrieben wurden, und die exakt so spielen wie man es von ihnen kennt und erwartet, sind der Hauptantrieb in diesem Fim.

3 von 5 Fluchtplänen

3

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3 Antworten zu Escape Plan

  1. Owley schreibt:

    Aber, aber… „Du bist das Böse!“ – Die beste Kinoszene ever. Ein Stern mehr hätte es also schon sein müssen.

  2. donpozuelo schreibt:

    So ein Film in den 80ern wäre echt DAS Ding schlechthin gewesen. Das hätte vor den Kinos wahrscheinlich so Twilight-Ausmaße gehabt… wo Leute campen, um ins Kino zu kommen 😀

  3. Mr. Nick schreibt:

    @donpozuelo: Dasselbe habe ich mir schon bei den Expendables-Filmen gedacht… 😉
    @owley: Arnie spricht mittlerweile schlechter Deutsch als Englisch
    Oder wars am Ende gar ein österreichischer Dialekt den er da von sich gab…
    war auf alle Fälle froh um die Untertitel 🙂

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