The Amazing Spider-Man 2

newspidey2photo2In „The Amazing Spider-Man 2“ (dem insgesamt bereits fünften Kinoausflug des Superheroes), der Fortsetzung von „The Amazing Spider-Man“ von 2012, der wiederum unter der Ägide von Regisseur Marc Webb entstand und mit Andrew Garfield und Emma Stone in den Hauptrollen aufwartet, muss der Spinnenmann gegen den Superschurken Electro sowie einen „alten Bekannten“ kämpfen.
Der Film kommtt weitaus weniger düster als frühere Streifen daher.

Uraufführung: 16.04.2014
Regie: Marc Webb
Darsteller: Andrew Garfield, Emma Stone, Jamie Foxx, Dane DeHaan, u.a…

Story:
Der Student Peter Parker (Andrew Garfield) alias Spider-Man hat alle Hände voll zu tun, den in New York schläft das Verbrechen bekanntlich nie.
Zudem läuft es in der Beziehung mit Herzensdame Gwen Stacey (Emma Stone) alles andere als optimal.

Fireman Spidey

Fireman Spidey

Spider-Man’s Popularität ist jedoch ungebrochen, und sein grösster Fan ist der verschrobene Techniker Max Dillon (Jamie Foxx).
Als ausgerechnet dieser bei einem Betriebsunfall einen gehörigen Stromschlag abkriegt, und sich daraufhin in den unberechenbaren „Electro“ verwandelt, droht New York ein neues Blackout.

The Return of Dr. Manhattan

The Return of Dr. Manhattan

Und als wäre all dies nicht genug, scheint es, als ob Harry Osbourn, der reiche Erbe von OSCORP-Industries, und ehemalige Schulfreund von Peter, hinter dessen geheime Superhelden-Identität kommt.

Trivia:
Noch ehe „The Amazing Spider-Man“ anlief, planten dessen Macher bereits seine Fortsetzung.
Alex Kurtzman, Roberto Orci (beide „Transformers“) und James Vanderbilt („White House Down“) verfassten gemeinsam ein Drehbuch.

Nach den Erfolg an den Kinokassen gab Columbia Pictures grünes Licht für das Sequel, welches wiederum unter Federführung von Regisseur Marc Webb entstand.
Auch die Titelrollen blieben unverändert; Andrew Garfield gab erneut den Protagonisten, Emma Stone seine Freundin Gwen, und Sally Field Peter’s Tante, May.

Marc Webb (m.) mit Darsteller Dane DeHane (r.)

Marc Webb (m.) mit Darsteller Dane DeHane (r.)

Neu zum Cast stiessen dafür Jamie Foxx („Django Unchained“) als Elektrospezialist Max Dillon, Paul Giamatti („The Congress“)in der Rolle des russischen Gangster Aleksei Sytsevich

Und während Oscarpreisträger Chris Cooper („Adaptation“) als Oscorp-Gründer Norman Osborn gecastet wurde, ging der Part seines Sohnes, Harry, an Shootingstar Dane DeHaan („Devil’s Knot“).

An der Kamera löste indess Daniel Mindel („Star Trek – Into Darkness“) John Schwartzman („Pearl Harbour“) ab, und der Cutter Pietro Scalia („JFK“), der bereits den ersten Teil schnitt, wurde hierbei neu von Elliot Graham unterstützt, der schon bei „X-Men 2“ und „Superman Returns“ Comicfilmluft schnuppern konnte.

Die Filmmusik stammte aus der Feder von Soudtrack-Schwergewicht Hans Zimmer („The Lone Ranger“), der hier James Horner („Titanic), den Komponisten des Vorgängerfilms, ersetzte.

Gedreht wurde „The Amazing Spider-Man 2“ im Frühjahr 2013, zum grössten Teil an Originalschauplätzen in New York City.

Fazit:
„The Amazing Spider-Man 2“ baut auf seinem Vorgänger auf, und kann sich insgesamt sogar steigern; soweit mal das Positive.
Allerdings stellt auch dieses Abenteuer der „Spinne“ keine cineastische Meisterleistung dar.

Denn allzu sehr fordert Regisseur Marc Webb sein Publikum wahrlich nicht heraus, und das Gefühl alles irgendwie schon mal gesehen zu haben, lässt einem nicht los.
Plot und Story sind eher simpel gestrikt, ebenso die Figuren, und gewisse Dialoge wirken schon etwas gar zottig.

Die Darsteller spielen ganz gut, jedoch werden sie schauspielerisch nicht wirklich gefordert, was auch dem Drehbuch und den Figuren geschuldet ist.
Von Paul Giamatti hätte ich mir mehr erhofft, aber mehr als ein paar Minuten (overactede)  Leinwandpräsenz hat er leider nicht.

Doch wenngleich der Film und seine Figurenzeichnung nicht an den Intellekt eines „Dark Knight“, oder die künstlerische Intensität von „Hellboy“ herankommt, so schafft er es doch meisterlich sein Publikum zu unterhalten.
Gerade in den, zugegebenermassen spektakulär inszenierten, Actionszenen bietet „The Amazing Spider-Man 2“ bestes Pop Corn-Kino.

„The Amazing Spider-Man 2“ zielt ganz klar eher auf ein jugendliches Publikum, und allfällige cineastische Ansprüche werden kaum erfüllt.
Lässt man sich jedoch voll und ganz auf den Film ein, so wird man mit einem kunterbunten Feuerwerk aus knalliger Action und spitzbübischem Humor belohnt; amerikanisches Superheldencomic der alten Schule eben.

3,5 von 5 Electro-Schocks

3.5

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4 Antworten zu The Amazing Spider-Man 2

  1. Owley schreibt:

    Yeah, he’s back!

    Hast völlig Recht, aber wie du richtig sagst: Der Film weiss zu unterhalten. Und das reicht mir völlig aus.

    • Mr. Nick schreibt:

      Wie gesagt, sehe ich den Film eher als „Jugendfilm“, der in erster Linie einfach Spass machen sollte, denn eine anspruchsvolle Comicadaption à la Chris Nolan.
      Daher sehe ich mal grosszügig über die Schnitzer (Drehbuch, Charaktere…) hinweg 😉

      • Owley schreibt:

        Sind für mich eigentlich auch gar keine Schnitzer, sondern vielmehr bewusst ignorierte Elemente. Weil nicht relevant für den Stil, den Webb haben wollte.

      • Mr. Nick schreibt:

        So kann man das natürlich auch sehen…
        Meiner Meinung nach hätte jedoch gerade ein etwas interessanterer Plot klar zu einer Steigerung des Filmes beigetragen, und hätte dem von Webb angestrebten Grundton des Filmes keineswegs im Weg gestanden.

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