Star Wars – Episode II: Attack Of The Clones

attack_of_the_clonesMit „Attack Of The Clones“ setzte George Lucas die 1999 begonnene „neue“ Trilogie fort.
Der Film setzt 10 Jahre nach Episode I ein, was dazu führte, dass Anakin Skywalker neu besetzt werden musste, mit Hayden Christensen.
Christopher Lee wurde als Bösewicht gecastet.
Damit schloss sich ein Kreis, war Lee ja Sparingpartner und Freund von Peter Cushing, der in Episode IV den Schurken gab.

Uraufführung: 16.5.2002
Regie: George Lucas
Darsteller: Hayden Christensen, Ewan McGregor, Natalie Portman, Christopher Lee, u.a…

Story:
In der Galaktischen Republik herrscht Krise.
Mehrere Planetensysteme haben sich unter dem Oberkommando der Handelsföderation und des ehemaligen Jedimeisters Count Dooku (Christopher Lee) zur Separation zusammengeschlossen.

"Ave, Imperator, morituri te salutant."

„Ave, Imperator, morituri te salutant.“

Als ein Attentatsversuch auf Padmé Amidala (Natalie Portman), Senatorin des Planeten Naboo, verübt wird, werden der Jedi-Meister Obi-Wan-Kenobbi (Ewan McGregor) und sein Schüler Anakin Skywalker (Hayden Christensen) auf den Fall angesetzt.

Duell der Meister...

Duell der Meister…

Während Obi-Wan den Attentäter ausfindig zu machen versucht, und dabei auf ein dunkles Geheimmnis stösst, wird Anakin mit dem Schutz von Padmé betraut.
Und hierbei entwickelt er, was einem Jedi eigentlich verboten wäre: Liebesgefühle.

Trivia:
Noch während der Pre-Production zu Episode I, entwickelte Produzent und Regisseur George Lucas im Groben die Handlungen zu den folgenden Filmen.
Beim definitiven Niederschreiben der Story zu „Attack Of The Clones“ zog Lucas allerdings den britischen Drehbuchautor Jonathan Hales („The Mirror Crack’d“) bei.

Komponist John Williams mit George Lucas im Soundstudio

Komponist John Williams mit George Lucas im Soundstudio

Ewan McGregor und Natalie Portman spielten erneut die Rollen des Obi-Wan und Amidala, Samuel L. Jackson den Jedimeister Mace Windu und Ahmed Best verkörperte und sprach wiederum  Jar-Jar Binks

Mit Ian McDiarmid als Kanzler Palpatine, Anthony Daniels und Kenny Baker als die Droiden C-3PO und R2-D2, sowie Frank Oz der Yoda seine Stimme lieh, waren wie schon bei „The Phantom Menace“, Veteranen der „alten“ Trilogie mit an Bord.

Neu gecastet wurde einerseits die britische Horrorlegende Christopher Lee („Dracula“ 1958) als Count Dooku, andererseits der Kanadier Hayden Christensen („Jumper“) als Anakin Skywalker.
Christensen stach dabei Mitbewerber wie Paul Walker oder Leonardo DiCaprio aus.

Die Dreharbeiten fanden in Norditalien, unter anderem am Comer See, im spanischen Sevilla und in Tunesien statt, für Studioaufnahmen wurden nebst den englischen Elstree Studios, in denen bereits Episode IV-VI gedreht wurde, auch die Fox Studios in Sidney genuzt.

David Tattersall führte, wie schon bei „The Phantom Menace“, die Kamera.
Und während Gavin Bocquet wiederum als Produktionsdesigner wirkte, stiess nebst den Bisherigen Dennis Muren, John Knoll und Pablo Helman („Men In Black“), neu auch Ben Snow („Iron Man“) zun Spezialeffekte-Team.
Ben Burtt kümmerte sich wie beim Vorgänger sowohl um das Sounddesign wie auch den Filmschnitt, und John Williams schrieb wiederum den Filmsoundtrack.

Fazit:
Nachdem Lucas mit „The Phantom Menace“ die Fans gewaltig entäuschte, geht er nun bei „Attack Of The Clones“ vorsichtiger vor, versucht den Schaden in grenzen zu halten, und sich langsam aber sicher wieder der Original-Trilogie anzunähern,

Allerdings begeht er hier gleichen Fehler wie bereits beim Vorgänger: ein viel zu exzesiver Einsatz von CGI, was den Film im Endeffekt ein Stück weit „herzlos“ wirken lässt, aber auch ein schwächelndes Drehbuch mit eher verkrampft wirkenden Dialogen und Figuren.

Gerade die beiden Hauptdarsteller Portman und Christensen machen einen etwas steifen Eindruck, und insbesonders mit Christensen kommt wenig bis gar keine Sympathie auf.
Daran kann auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden nichts ändern, die ohnehin viel zu dick aufgetragen ist, und fast wähnt man sich in einer ganz, ganz billigen Soapopera.

Auch ansonsten wird „Attack Of The Clones“ wohl kaum wegen seiner inhaltlichen und schauspielerischen Qualitätten in den Annalen vermerkt werden.
Allerdings sorgen der grossartig agierende Christopher Lee und der sehr subtil agierende Ian McDiarmid für eine gewisse schauspielerische Distinktion, und Ewan McGregor spielt auf der Seite angenehm erfrischend und mit jugendlicher Leichtigkeit, kommt aber gleichzeitig auch der unvergesslichen Darstellung Alec Guinness‘ sehr nahe.

Technisch kann sich der Film nichts vorwerfen lassen, und auch wenn ich den Stop Motion-Rangkor den digitalen Viechern, und die „realen“ Stormtrooper aus der alten“ Trilogie den CGI-Klonkriegern, die sich hier rumtummeln, vorziehe, so überzeugt die Machart durchaus.

Auch die Action ist wiederum erste Sahne; insbesonders die Endschlacht mit dutzenden Jedirittern in Aktion ist toll, aber auch der Kampf zwischen Yoda und Count Dooku ist grossartig inszeniert.

Auch wenn „Attack Of The Clones“ nur minim besser als sein Vorgänger daherkommt, und von den Qualitäten der alten Trilogie Lichtjahre entfernt ist, so kann der Film durchaus als Verbesserung angesehen werden.
So richtig versöhnlich stimmt George Lucas auch mit diesem Film noch nicht.

3,5 von 5 Stormtroopern Klonkriegern

3.5

 

 

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