The Terminator

terminator„The Terminator“ war der erste Film bei dem James Cameron zu 100 Prozent Regie führte.
Und es war zugleich auch jener Film, mit dem Cameron den Durchbruch in Hollywood  schaffte.
Bis heute ist der 80ies-Kracher ein Standart des modernen Actionkinos geblieben, und hat nebst Regisseur Cameron auch seinem Hauptdarsteller, Arnold Schwarzenegger einen unverrückbaren Platz in der Filmgeschichte gesichert.

Uraufführung: 26.10.1984
Regie: James Cameron
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Michael Biehn, Paul Winfield, u.a…

Story:
Das Jahr 2029; nach einem jahrelangen Atomkrieg wurde die Menscheit nahezu vollständig ausgelöscht und die Maschinen haben die Herrschaft über die Erde übernommen.
Unter der Führerschaft John Connors haben sich die überlebenden Menschen zusammengefunden und den Robotern den Kampf angesagt.

"I'll be back!"

„I’ll be back!“

Los Angeles im Jahre 1984; zwei Zeitreisende aus der Zukunft landen in der Stadt.
Der eine ist ein Cyborg; eine Tötungsmaschine und sogenannter Terminator (Arnold Schwarzenegger); der andere der Widerstandskämpfer Kyle Reese (Michael Biehn).
Während der Terminator von den Maschinen ausgesandt wurde um John Connor’s Mutter zu eliminieren, versucht Kyle Reese ebendies zu verhindern.
Und so gerät die Kellnerin Sarah Connor (Linda Hamilton) ohne es zu ahnen in grösste Lebensgefahr.

Two run together

Two run together

Trivia:
Die Grundgeschichte zu „The Terminator“ basierte auf einem Albtraum, den James Cameron („Titanic“) während dem Dreh zu seiner ersten Regiearbeit, „Piranha II: The Spawning“.
Aufgrund von Streitigkeiten verliess Cameron das Set, desselbigen Filmes, noch vor Produktinsbeendigung und widmete sich seiner eigenen Idee.

Gemeinsam mit dem Drehbuchautor William Wisher Jr. („Judge Dredd“) und der Produzentin Gale Anne Hurd („Armageddon“), seiner zweiten Ehefrau, schrieb Cameron ein Drehbuch.
Für die Rolle von Kyle Reese castete Cameron einen, damals noch relativ unbekannten Österreicher: Arnold Schwarzenegger („Escape Plan“).
Als Terminator war O.J.Simpson vorgesehen.
Nach einigem Überlegen übertrug er den Part des Cyborgs schliesslich an Schwarzenegger, indess Michael Biehn („Planet Terror“) Reese verkörpern sollte.

Linda Hamilton („Dante’s Peak“) wurde als Sarah Connor gecastet und stach damit Rosanna Arquette aus, Paul Winfield („Mars Attacks!“) gab den Polizeileutnant Ed Traxler und Earl Boen („Naked Gun 33 1/2: The Final Insult“) den Psychologen Dr. Silberman.

Die Dreharbeiten, die im März 1984 begannen, fanden hauptsächlich in und um Los Angeles statt.
Während Adam Greenberg („Rush Hour“) die Kameraarbeit übernahm, wurde der Film von Mark Goldblatt („Rise of the Planet of the Apes“) geschnitten.
Brad Fiedel („True Lies“) schrieb den Soundtrack.

Für die Spezialeffekte wollte Cameron den Make-Up-Künstler Dick Smith („Little Big Man“) engagieren, dieser schlug jedoch für den Job seinen Kollegen Stan Winston („Jurassic Park“) vor – der Beginn der jahrehntelangen Kollaboration zwischen Winston und Cameron.
Daneben sorgten Gene Warren Jr. („Bram Stoker’s Dracula“) und seine Firma „Fantasy II“, für die Umsetzung der visuellen Effekte, hauptsächlich mittels Stop Motion.

James Cameron (m.) am Set

James Cameron (m.) am Set

Trivia:
Mit einem Minimum an Dialog und wenig schauspielerischer Leistung, schuf Arnold Schwarzenegger jene Rolle, für die er wohl für immer im cineastischen Langzeitgedächtniss verankert sein wird.

Auch James Cameron realisierte mit „The Terminator“, seiner ersten wirklichen Regiearbeit, den Durchbruch und einen ersten Meilenstein in seiner Karriere und setzte nebenbei gleich noch Genre-Standarts.
Denn der Film vereint auf der einen Seite gekonnt Sci-Fiction-Elemente und knallharte Action, auf der andern Seite spitzt er das Actionkino auf seine Grundsätze herunter.

Will heissen; klare, übersichtliche Handlung, keine Dialogzeile zuviel, Schiessereien, Verfolgungsjagten, obligater Endkampf und dies alles in einem immens hohen Tempo.
Damit schafft Cameron klare Strukturen, welche durch die Einfachheit der Sets (Budget-bedingt) und die nächtliche Atmosphäre unterstüzt werden.

Dazu gesellt sich eine solide Machart, und gerade die Szenen in der zerstörten Zukunft ergänzen sich optisch erstklassig mit der beklemmenden Stimmung im Los Angeles der (Film-)Gegenwart.
Die Spezialeffekte die hierfür aufgeworfen wurden sind, auch nach 30 Jahren noch ansprechend.
Ohnehin ist der Film handwerklich äusserst solide gemacht, wofür auch Kameraarbeit und der Score mit dem eingängigen Theme sprechen.

Mit „The Terminator“ gab James Cameron einen grossartigen Einstand als Regisseur und lancierte dabei erst noch einen Meilenstein des Actionkinos.
Arnie Schwarzenegger „brilliert“ mit einem wortkargen und stotischem, aber gerade desswegen kultigen Auftritt als Blaupause für eine ganze Generation von filmischen Killerrobotern.

4,5 von 5 schiesswütigen Killermaschinen

4.5

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